Meditation

 

Donnerstag, 15. September 2016

Viele Menschen sind davon überzeugt, nicht meditieren zu können. Denn  sie glauben, dass sie nicht in der Lage sind, ihre Gedanken  abzuschalten und ruhig zu sitzen. Dabei gibt es geschätzt ca.  sieben  Milliarden Arten zu meditieren. Die wahrscheinlich bekanntesten  Meditationsarten sind diejenigen, bei denen man sitzt oder liegt. Doch  es ist auch möglich, im gehen zu meditieren. Besonders Menschen, denen  langes Sitzen oder Liegen schwer fällt, dürfte diese Form der Meditation  willkommen sein.  Daneben existieren aktive oder passive Meditationen,  angeleitete und freie Meditationen, stille Meditationen und solche mit  Mantras oder Musik, um nur einige Variationen zu nennen. Diese  verschiedenen Variationen können miteinander kombiniert werden. Richtig  oder falsch gibt es hierbei nicht, denn wichtig ist vor allem, dass du  dich wohl fühlst und dich völlig auf die Meditation einlassen kannst.

Hans  Küng beschreibt Meditation in seinem Buch „Was ich glaube" sehr  anschaulich, indem er sagt: „Meditation - Meditari - heißt wörtlich  übersetzt ‚ermessen’,  ‚geistig abmessen’ und von daher ‚nachdenken’,  ‚nachsinnen’, ‚Betrachtungen anstellen’, ... aus der Perspektive eines  Weltmenschen der Gott sucht". Zu meditieren bedeutet demnach  gewissermaßen, dass du in Zeiten der permanenten Reizüberflutung deinen  inneren Kompass ausrichtest, deine eigenen Werte spürst und darin Ruhe  und Gelassenheit findest.    

Indem man sich immer wieder die  Zeit nimmt, den eigenen Geist zu beachten und das, was in uns selbst  vorgeht zu betrachten, indem man sich auf sich selbst konzentriert und  die eigene Achtsamkeit in die Gegenwart zu bringt, hat man den ersten  Schritt getan und meditiert schon. Achtsam zu sein ist nicht schwer.  Nimm dir die Zeit, genau auf die Dinge zu achten, die du gerade machst .  

Wie ein Zen-Meister, sage zu dir selbst:
 Wenn ich gehe, gehe ich.
 Wenn ich sitze, sitze ich.
 Wenn ich esse, esse ich.

Mache  dir dies immer wieder bewusst, bis es dir leichter fällt. Dabei  solltest du allerdings nicht zu viel von dir erwarten sondern dir selbst  Zeit geben, das achtsam sein zu erlernen. Denn gelernte  Verhaltensmuster lassen sich nicht von heute auf morgen durchbrechen.  Mit der Zeit wird dein Geist ruhiger werden und sich immer öfter in die  Gegenwart führen lassen.  

Wenn du regelmäßig übst, wird es dir  gelingen, den Moment und den Zustand vollkommener, inhaltsloser Wachheit  bewusst zu spüren. Vielleicht nicht immer... aber immer öfter.
 Namasté

Achtsamkeit

Nach fast 20 Jahren als berufstätige, allein erziehende Mutter einer besonderen "behinderten" Tochter, weiß ich aus eigener Erfahrung nur zu gut, wie wichtig es ist mit den eigenen Energiereserven gut umzugehen. Das  Spannungsverhältnis zwischen Beruf und Familie, zwischen Job und  Freizeitaktivitäten, überfordert die meisten Menschen inzwischen massiv.  Oft sind wir so mit unseren Aufgaben beschäftigt, das wir kaum noch  aufhören können zu denken. So beginnt Stress

Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben zu  finden ist essentiell um gesund zu bleiben. 

Achtsamkeit heisst für mich: Persönliche Bedürfnisse erkennen. Das eigene Potential wiederfinden. 

Neue Wege gehen.

Achtsamkeit heisst Innenschau, Spüren, Bennenen und Ausdrücken von Empfindungen. Unterstützt wird dies durch Spaziergänge, Meditation, Betätigung in der Natur, Entspannungsübungen aber auch wertschätzender Umgang mit Menschen, Massagen und alle Arten von Körperarbeit, die uns helfen Spannungen abzubauen und das eigene Selbst zu entlasten und aufzubauen. 
  

Du glaubst, du hast keine Zeit dafür?  

Wie schon Laotse sagte: "Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt."   

Namasté